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StartNewsBlockchain-Referendum: Russischer Führer im Exil stellt Putins Wahlsieg in Frage

Blockchain-Referendum: Russischer Führer im Exil stellt Putins Wahlsieg in Frage

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  • Obwohl er in Russland angeklagt ist, setzt sich Feygin weiterhin dafür ein, eine sichere Plattform für politische Meinungsverschiedenheiten und Meinungsäußerungen zu schaffen.
  • Die Initiative hat internationale Unterstützung erhalten und verdeutlicht den Bedarf an alternativen Möglichkeiten der politischen Meinungsäußerung in autoritären Regimen.

Mark Feygin, ein russischer Oppositionsführer im Exil, hat ein Blockchain-gestütztes Referendum initiiert, um den jüngsten Wahlsieg von Präsident Wladimir Putin anzufechten, den viele als manipuliert bezeichnet haben.

Dieses Referendum, das durch die mit dem Freedom Tool von Rarimo erstellte App Russia2024 ermöglicht wird, bietet den Russen eine Möglichkeit, ihre Ablehnung sicher und anonym zu äußern.

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Via → foreignpolicy

Das Referendum nutzt die Arbitrum-Blockchain und Zero-Knowledge-Kryptographie, um die Identitäten der Wähler zu schützen. In einem Land, in dem öffentliche Kritik an der Regierung zu schwerwiegenden Konsequenzen führen kann, ist dieses Maß an Sicherheit unerlässlich.

Feygin, ein ehemaliger Anwalt der Aktivistengruppe Pussy Riot, betonte den Bedarf an sicheren und zuverlässigen Methoden für Proteste und Abstimmungen in Russland, wo die Risiken für Andersdenkende zunehmen.

Inmitten seiner juristischen Probleme wurde Feygin auf die russische Fahndungsliste gesetzt, weil er angeblich gegen die Zensurgesetze aus Kriegszeiten verstoßen hat, indem er die von den Behörden als “Fake News” bezeichneten Informationen über Russlands Vorgehen in der Ukraine verbreitete.

Da er vor Jahren aus Russland geflohen ist und 2022 zum ausländischen Agenten erklärt wurde, droht ihm eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren. Trotz dieser Herausforderungen hält er an seiner Mission fest, Russen, die mit politischer Unterdrückung konfrontiert sind, eine Stimme zu geben.

Das Referendum soll die weit verbreitete Unzufriedenheit mit Putins Regierung zum Ausdruck bringen und ist ein Hoffnungsschimmer für alle, die einen demokratischen Wandel anstreben.

In Anbetracht der anhaltenden Spannungen mit der Ukraine und der Verschärfung von Putins Machtanspruch wird der Erfolg solcher Initiativen immer wichtiger. Sie stellen nicht nur die autoritäre Herrschaft in Frage, sondern setzen sich auch für die Rechte der russischen Bürger ein, ihre Meinung frei und ohne Angst zu äußern.

Feygins Initiative hat internationale Aufmerksamkeit und Unterstützung erhalten, insbesondere von Menschenrechtsorganisationen. Diese Gruppen haben das Referendum als einen mutigen Schritt zur Förderung demokratischer Werte in Russland gelobt.

Internationale Beobachter haben ihre Solidarität mit Feygins Bemühungen zum Ausdruck gebracht und die Bedeutung alternativer Kanäle für die politische Meinungsäußerung in Ländern mit eingeschränkten Freiheiten hervorgehoben.

“Meinungsverschiedenheiten in Russland werden immer riskanter und die öffentliche Meinung ist immer schwerer zu verfolgen”,

sagte Feygin in einer Erklärung. Er wurde vor Jahren aus Russland verbannt, 2022 als ausländischer Agent eingestuft und wird in Russland weiterhin gesucht. Er ist ein ehemaliger Anwalt der Gründerinnen des Protestkollektivs Pussy Riot.

“Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir verlässliche, überwachungssichere Wege für Proteste und Abstimmungen schaffen. Russia2024 und die zugrunde liegende Technologie haben dies ermöglicht”,

fügte er hinzu.

Dieses Referendum ist zwar symbolisch, unterstreicht aber den anhaltenden Kampf für demokratische Rechte in Russland. Es spiegelt die Widerstandsfähigkeit derjenigen wider, die trotz rechtlicher und persönlicher Risiken weiterhin für eine Zukunft kämpfen, in der jeder Russe frei sprechen und ohne Angst am politischen Leben seines Landes teilnehmen kann.

“Selbst nach dem Tod von Nawalny sind die Menschen auf die Straße gegangen und haben protestiert, damit sie als Gegenmaßnahme zu dem Ergebnis abstimmen können”,

sagte der Mitbegründer von Freedom Tool, Lasha Antadze, der zuvor mit der ukrainischen Regierung zusammengearbeitet hat, um die Privatisierung von Staatsbesitz zu digitalisieren.

“Die dezentrale Abstimmung und das Freedom Tool sind so konzipiert, dass es keine einzelne Instanz gibt, die man angreifen, blockieren oder loswerden kann. Man kann es nicht hacken, genau wie man Bitcoin nicht hacken kann.”

Durch diese Blockchain-basierte Plattform hoffen Feygin und seine Unterstützer, eine offenere und demokratischere Gesellschaft in Russland zu fördern und betonen die Notwendigkeit einer kontinuierlichen internationalen Unterstützung und Aufmerksamkeit für ihre Sache.

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Isai Alexei
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As a content creator, Isai Alexei holds a degree in Marketing, providing a solid foundation for the exploration of technology and finance. Isai's journey into the crypto space began during academic years, where the transformative potential of blockchain technology was initially grasped. Intrigued, Isai delved deeper, ultimately making the inaugural cryptocurrency investment in Bitcoin. Witnessing the evolution of the crypto landscape has been both exciting and educational. Ethereum, with its smart contract capabilities, stands out as Isai's favorite, reflecting a genuine enthusiasm for cutting-edge web3 technologies. Business Email: info@ethnews.com Phone: +49 160 92211628
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